Deutsches Ärzteblatt Die aktuellsten Meldungen aus Gesundheitspolitik und Medizin
- Brandenburg bekommt erste Kinderschutzambulanzenam April 10, 2026 um 2:16 p.m.
Potsdam – Brandenburg bekommt die ersten Kinderschutzambulanzen. Dort können Kinder bei Verdacht auf Misshandlung oder Missbrauch gezielt untersucht werden. Im Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam werde in der kommenden Woche eine solche Hilfseinrichtung eröffnet, sagte Petra Degenhardt, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie. Zum…[weiter lesen]
- Diplopie: Seltene Komplikation nach Kataraktchirurgieam April 10, 2026 um 1:36 p.m.
Toronto – Eine postoperative binokulare Diplopie ist eine die Betroffenen sehr belastende, aber insgesamt seltene Komplikation nach einer Kataraktoperation: In einem aktuellen systemischen Review und einer Metaanalyse ergab sich eine gepoolte Inzidenz der beidseitigen Doppelbildwahrnehmung von 0,9 % (95-%-Konfidenzintervall: [0,4 %; 1,9 %]). Das ist…[weiter lesen]
- Thymus-Größe beeinflusst Lebenserwartung und Wirksamkeit einer Krebsimmuntherapieam April 10, 2026 um 1:11 p.m.
Boston – Die Größe des Thymus in der Computertomografie (CT) liefert Informationen über die Anfälligkeit von erwachsenen Menschen für eine Vielzahl von Krankheiten. Sie könnte zudem die Wirksamkeit von Checkpoint-Inhibitoren vorhersagen. Dies zeigen aktuelle Studienergebnisse ( Nature 2026; DOI: 10.1038/s41586-026-10242-y und…[weiter lesen]
- Psychedelika können Ruheaktivität des Gehirns verändernam April 10, 2026 um 1:09 p.m.
Montreal – Psychedelika, die derzeit zur Behandlung von Depressionen und anderen mentalen Störungen klinisch erprobt werden, verändern die Ruhezustands- oder Resting-State-Aktivität im Gehirn. Dabei werden einerseits die funktionellen Verbindungen innerhalb einzelner Netzwerke vermindert, während gleichzeitig die „Durchlässigkeit“ für…[weiter lesen]
- Frühe Demenzen häufiger mit modifizierbaren Risikofaktoren verbunden als späteream April 10, 2026 um 1:07 p.m.
Minneapolis – Wenn Menschen vor dem 65. Lebensjahr an einer Demenz erkranken, wird zunächst eine genetische Prädisposition vermutet. Eine Analyse von mehreren Kohortenstudien zeigt jedoch, dass dieselben modifizierbaren Risikofaktoren wie bei späteren Erkrankungen vorliegen mit teilweise deutlich höheren Hazard Ratios ( Lancet Healthy Longevity 2026;…[weiter lesen]